elektrisierend! Werbung für Strom von 1910 bis 2010
Eine Ausstellung im Treffpunkt Energie Datteln vom 9. Februar bis zum 30. April 2011
Bilder einer Ausstellung – Hundert Jahre Werbung für Strom
Strom hat keine Farbe und keine Gestalt, man kann ihn weder schmecken noch riechen – stellt sich die Frage: Wie verkauft man eigentlich dieses schwer greifbare Produkt Strom? Genau dieser Frage geht die Ausstellung „elektrisierend! Werbung für Strom 1910 bis 2010“ nach. Anhand von Dutzenden Plakaten erleben Sie, wie elektrisierend nicht nur Strom selbst, sondern auch die Werbung für Energie sein kann.
Die Ausstellung beleuchtet, wie sich kulturhistorische Trends, politische Einflussnahmen, gesellschaftliche Wertvorstellungen und alltags - geschichtliche Entwicklungen über hundert Jahre in der Werbung für Strom widerspiegeln. Wir laden Sie ein, sich ihr eigenes Bild von Stromwerbung im Wandel der Zeit zu machen.
Werbung gestern, Werbung heute: Informativ, unterhaltsam, verblüffend
Noch im 19. Jahrhundert war Strom eine zunächst unverkäufliche Ware. Doch mit der intensiven Nutzung der Elektrizität in Industrie, Gewerbe, Verkehr und schließlich im Haushalt etablierten sich die Energieversorger als neue Branche, die nach Absatzmöglichkeiten suchte. Von Image-Werbung der Versorgungsunternehmen bis Produkt-Werbung für Beleuchtung, Haushaltsgeräte, Elektromotoren und landwirtschaftliche Geräte erhalten Sie einen schönen Einblick in die Welt der Stromwerbung.
Die Ausstellung „elektrisierend! Werbung für Strom von 1910 bis 2010“ vermittelt Ihnen einen Überblick über unterschiedliche Medien und Formen der Kundenansprache. Sie bietet einen systematischen und chronologischen Überblick über Elektrizitätswerbung in Deutschland und spannt dabei den Bogen von der Werbung für Strom bis hin zum Werben für Energieeffizienz.
Spannend wie die Energieerzeugung selbst
Die ersten Kampagnen starteten in den 20er Jahren des letzen Jahrhunderts. „Die Zukunft gehört dem Elektroherd“ hieß es da zum Beispiel. Flächendeckend Strom gab es erst in den 60er Jahren, und schon ein Jahrzehnt später war Strom etwas, was man möglichst sparen sollte. Interessant ist (neben der Entwicklung der Plakatgestaltung), wie die Werbung durch die Jahrzehnte hindurch das jeweilige gesellschaftliche Bewusstsein widerspiegelt.
Teils verblüffend, teils unterhaltsam finden sich unterschiedlichste Aussagen und wechselnde Klischees in den Kampagnen wieder. Die Plakate wurden übrigens bis in die 70er Jahre noch von Künstlern gemalt, erst danach setzte sich die Fotografie durch. Am besten, Sie nutzen die Gelegenheit und nehmen sich die Zeit, diese einmalige Ausstellung über Werbung für Strom im Wandel der Zeiten zu besuchen. Wir können Ihnen versprechen: Es lohnt sich.